Tibetan Association of Dhotoe Chushi Gangdrug, Europe
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Beziehungen zur CIA und Luftversorgung

Das State Department wollte die nötigen Aufträge der US-Administration um die tibetischen Befreiungskämpfer unterstützen zu können. Hierzu war eine formelle Anfrage der tibetsichen Regierung nötig. 1957 sollte ein Ausbildungsteam aus den USA zurückkehren. General Gonpo Tashi fragte Phala um Unterstützung an, damit seine Truppen nicht die Munition ausgehen würde. 1958 wurden wieder Radiomeldungen nach Athar und Lhotse gesandt, welche die tibetische Regierung aufforderten, ein offizielles Gesuch um Unterstützung einzureichen.

Beziehungen zur CIA und Luftversorgung

Trotzdem, aus Gründen die nur der Regierung bekannt sind, ignorierte diese sämtliche Kontaktversuche. Die Situation der Guerillas spitzte sich zu und die Eisenhower-Administration gab der CIA den Auftrag mit den Unterstützungsmassnahmen zu beginnen. Es sollten Flugzeuge Material über dem Gebiet der Freiheitskämpfer abwerfen. Und es sollten Freiwillige ausgebildet werden. Die ersten, lange erwarteten Versorgungsflüge wurden im August 1958, ohne das Gesuch der tibetischen Regierung, gemacht.

Um sich gegen die chinesische Bedrohung zu wehren, bat Chushi Gangdrug mittels Radiosender die CIA um weitere Versorgung aus der Luft. Die sechs Khampas, die im Pilotprojekt eine Ausbildung erhalten hatten, sprangen zusammen mit Mr. Athar mit dem Fallschirm über Samye Lhokhas und Lithang, in Kham ab. Viele Freiwillige wurden nach Colorado zur Guerillaausbildung gesandt. Zwischen 1952 und 1962 sprangen 40 von ihnen über dem Domshung-Gebiet zwischen dem Region Amdo Toma, Markham und Chakra Pelber in der Region Kham ab. Die restlichen Freiwilligen kamen zuerst nach Indien, um von dort an der Grenze zu Tibet stationiert zu werden, wo sie verschiedene Geheimdienstaufgaben innerhalb der CIA verfolgten und bis 1961 für das Tibeter Ausbildungsprogramm tätig waren.

Gemäss dem Buch "Tränen für Lotus" von Roger E. Mc Carthy, der eine lange Zeit für das Tibeter Ausbildungsprogramm verantwortlich war, fanden 35 - 40 Versorgungsflüge statt, mit 200'000 - 400'000 Kilogramm an Waffen und Munition. Darunter waren Britische 303, US M1 und M2 Gewehre, 50 und 80 mm, 30-Kaliber Maschinengewehre und 3.5mm Bazookas. Des weiteren waren halbautomatische Gewehre, handgranaten, Pistolen, TNT, C3 und C4. Die tapferen Taten dieser Freilligen zur Rettung Tibets sind detailliert beschrieben im Buch "4 Flüsse und 6 Gebirge" vom Märtyrer Andruk Gonpo Tashi, dem Oberbefehlshaber.

Beziehungen zur CIA und Luftversorgung

Zu Beginn des Herbstes 1958, kurz vor dem ersten Versorgungsflug, wurde das Hauptquartier von Tsona nach Lhagyri verlegt. Im September 1958 sandte die tibetische Regierung in Lhasa eine zweite Delegation nach Lhagyri. Diese Delegation bestand aus zwei Regierungsbeamten vierten Grades, namentlich Tekhang Khenchung Thupten Samchock und Tsepon Namseling. Ihre Mission war es die Khampas von ihrem Vorhaben abzubringen. Sie hatten den Brief des Kashags in ihren Händen, welcher erklärte, dass die Kampas Reaktionäre waren, die gegen das Gesetz verstiessen. Sie wurden aufgefordert ihre Waffen den Behörden friedlich abzuliefern und ihre Aktivitäten einzustellen. Die Freiheitskämpfer konnten die Beamten für ihre Sache gewinnen. Und statt nach Lhasa zurückzukehren traten sie den Guerillakämpfern bei.

Beziehungen zur CIA und Luftversorgung

Anfang 1959 rief das Widerstandshauptquartier eine Generalversammlung ein, um verschiedene wichtige Sachlagen der Organisation zu diskutieren. Als Resultat dieser Zusammenkunft wurde entschieden, dass eine dreiköpfige Delegation nach Indien reisen, den Kontakt zur Aussenwelt suchen und um Untestützung beten sollte.

Es sollten Spenden gesammlt werden unter den Khampahändlern in Indien, welche nicht der Widerstandsbewegung beitreten konnten. Daraufhin wurden Jago Namgyal Dorjee, Sadhu Lobsang Nyandak aus Tekor und Jangza Chozak aus Lithang ausserwählt, die Delegation zu bestreiten. Sie wussten nicht, was nur einen Monat später in Lhasa geschehen sollte, als sie Lhagyari verliesen, um unerkannt via Bhutan nach Indien zu gelangen. Sie waren noch nicht lange in Indien, als die Nachricht über die Flucht des Dalai Lamas die Titelseiten im ganzen Land füllten.

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