Tibetan Association of Dhotoe Chushi Gangdrug, Europe
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Währendessen trafen sich die freiwilligen Khampa-Führer an geheimen Versammlungen, sie arbeiteten an Plänen und Strategien. Das Ergebnis ihrer gemeinsamen Anstrengungen war die Gründung einer vereinten Widerstandsbewegung gegen den Feind, den chinesischen Kommunisten. Die Führer unterzeichneten eine Vereinbarung in der sie sich verpflichteten, die Besatzer zu bekämpfen. Nach dem Ende der religiösen Zeremonien brachen die Khampa-Führer und die Freiwilligen in Lhasa auf und nahmen verschiedene Routen in Richtung der Lhoka-Gegend, südlich von Lhasa, um sich wieder in Choktsa Dri-Guthang, dem vereinbarten Treffpunkt, zu versammeln.

Der 16. Juni 1958 ist das offizielle Gründungsdatum der Chushi Gangdrug ( Land der vier Flüsse und Sechs Gebirge) - aus freiwilligen tibetischen Verteidigungstruppen. Seither findet ein jährliches Treffen statt, um die Gründung der FTV zu feiern. Zum ersten Mal seit sich Tibet aufgeteilt hatte, trafen sich die Khampas unter einer Organisation. Dies war zur Zeit des letzten Königs, Lang Tharma. Chushi Gangdrug vereinte die Khampas und die Amdos. Die Zahl der Amdos war so gering, dass sie nur 1 der 37 allierten Truppen innerhalb der Organisation bildeten. Später im Exil, zog sich Amdo aus der Organisation zurück und gründete die Amdo-Partei.

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Nun ging es darum, ein Symbol und Kennzeichen für die Organisation zu schaffen. Nach langer Debatte entschied man sich für 2 gekreuzte Schwerter vor gelbem Hintergrund. Gelb steht für den Bhuddismus, und den Bhuddismus wollte man vor den kommunistischen Chinesen beschützen. Eines der Schwerter brennt und symbolisiert die Weisheit. Das Schwert der Weisheit der Manjushree welches die Wurzel der Ignoranz zerstören kann. Ignoranz als Basis des Kommunismus. Das zweite Schwert steht für die Furchtlosigkeit. Auch war ein Schwert die Hauptwaffe, die von Tibetern hergestellt wurde.

Eine wichtige Rolle bei diesem zweiten Schwert spielt eine Begebenheit aus dem Jahr 1944. Die Tibetische Delegation der Afro-Asien-Konferenz hatte ein Treffen mit Mahatma Ghandi, dem Begründer des gewaltfreien Widerstandes. Traditionellerweise wollten die Tibeter weisse Halstücher offerieren. Ghandi aber wollte wissen, ob Tibeter die Schleifen hergestellt hatten. und sagte, er nehme nur ein Geschenk an, wenn es aus ihren eigenen Händen und Methoden hergestellt wurde.

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