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Nach der Bildung der allierten Organisation wurden Pläne erarbeitet, um die Chinesen an mehreren Fronten zu treffen. 40 Führer erhielten Aufträge und Verantwortungsgebiete. 18 Kommandeure sollten die Truppenmanöver kontrollieren. Gegenden, die es auszukundschaften galt, wurden eruiert, Kloster, Grundstücksbesitzer und Provinz Dzongs wurden bestimmt welche um Unterstützung gebeten werden sollte. Ein 27 Punkt starkes Militärgesetz wurde geschaffen, um den Freiwilligen als Leitfaden zu dienen.
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Sie waren immer noch in Dri-Guthang, als die tibetische Regierung von den Chinesen unter Druck gesetzt wurde, bis sie eine vierköpfige Delegation, unter ihnen Gouverneur Lhokha, samt Eskorte nach Süden sandte. Sie überbrachten eine Verfügung, welche General Gonpo Tashis Anwesenheit beim Provinz Dzong verlangte. General Gonpo Tashi war die Verfügung suspekt und er weigerte sich, wie andere Führer auch, sich bei Dzong zu zeigen. Stattdessen sandten sie Ihre Stellvertreter.
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Diese wiederum luden die Regierungsvertreter ein, in das Militärcamp zu kommen. Die Beamten aber wollten nicht ins Camp und so sandte der General weiter Freiwillige zu den Regierungsvertretern, um zu erfahren was denn deren Wunsch sei. Schliesslich konnten die Beamten dazu gebracht werden, ihr Vorhaben dem General mitzuteilen. Sie wollten Auskunft darüber weshalb Gonpo Tashi, Sago Namgyal Dorjee und die Bewohner Khams ihr Zuhause verlassen hatten und zu den Waffen griffen. Sie verlangten triftige Gründe weshalb es zu diesen Vorgängen kam. Die Militärführenden verfassten ein Dokument mit Ihren Beweggründen, welche die Delegation zurück nach Lhasa brachte. Sobald die Beamten in Lhasa eingetroffen waren, verlegten die Freiheitskämpfer Ihre Zentrale nach Tsona, mit Jago Nyamgyal als Verantwortlichem. Sie wussten, dass der CIA eine offizielle Zusammenarbeit angeboten hatte und dass die tibetische Regierung diese ignoriert hatte. General Gonpo Tashi führte eine grössere Division auserwählter Männer auf ihren Pferden nach Shang Gaden Chokhor. Hier wollten sie Waffen und Munition aus dem Depot der Regierung entwenden. Die restlichen Truppen der Freiwilligen formierten sich in 50-100 Mann starke Gruppen um die chinesischen Bewegungen zu überwachen und gegebenenfalls anzugreifen. Nach einigen Feuergefechten mit der chinesischen Armee und Attacken auf Convoys gelang es den Freiwilligen, die Chinesen aus der Lhoka-Gegend, südlich des Tsangpo (Bramaputra), zu vertreiben. Einzig in Tsethang konnte sich eine 2000 Kopf starke chinesische Garnison festsetzen, die hier unterirdische Bunker besetzten.
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In dieser Anfangsphase mussten die Freiwilligen ihre Waffen selbst kaufen. Es waren britische 303, deutsche 7.62 und russische 6.72 Gewehre. Zusätzlich einige verschiedenster Herkunft und Grösse. Ursprünglich wurden die Waffen aus Indien und Russland nach Ende des 2. Weltkrieges ins Land geschmuggelt. Später kammen Waffen hinzu die den chinesisichen Besatzern abgenommen werden konnten. Auch liess die CIA Pakete aus Flugzeuge abwerfen.
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General Gonpo Tashis Truppen entnahmen dem Regierungsdepot Shang Gaden Chokhor sämtliche Waffen und Munition. Auf dem Weg zurück Richtung Süden wurden sie schwersten Angegriffen durch die chinesische Armee ausgesetzt die alle Routen blockierten. Sie konnten den Takdru Ka Richtung Süden nicht überqueren und waren gezwungen nordwärts auszuweichen. Nordöstlich des Nemo Shang überquerten sie Jang Yangpachen und den Jang Namtso um Richtung Shota Lhosum zu marschieren. Die nun als Nordregiment bezeichnete Truppe musste auf ihrem Weg heftige Kämpfe ausfechten und erlitt dementsprechend schwere Verluste. Bei einem Gefecht nahe der Gung Mashung wurde General Gonpo Tashi durch Granatsplitter und Gewehrkugeln verwundet. Im September 1964 erlag der General diesen Verletzungen, trotz monatelanger medizinischer Behandlung in England und im Exil in Darjeeling.
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Die Zahl der Freiwilligen nahm ab. Chakra Pelber wurde vorübergehend zum Hauptquartier. Es wurden neue Kommandanten ernannt und zwischen 1952 und 1962 Kundschafter entsandt, um neue Freiwillige anzuheuern. Sie gingen nach Powo Tamo, Naksho Tsogu, zum Lho Dzong Gebiet und nach Tsawa Pesho um nebst neuen Kämpfern auch aus den Regierungsdepots Waffen und Munition zu beschaffen.
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