Tibetan Association of Dhotoe Chushi Gangdrug, Europe
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Versorgungsflüge in Shota Lhosum und anderen Gebieten

Die Chinesen vertrieben erfolgreich General Gonpo Tashi's Truppen nach Indien, aber Widerstandsaktivitäten der Khampas konnten trotzdem nicht unterbunden werden. 1959 liess der CIA per Fallschirm weitere 17 in Camp Hale Ausgebildete abspringen. Sie landeten in Chakra Pelber, im Shota Lhosum Gebiet, wo das provisorische Hauptquartier stand, welches General Gonpo Tashi sieben Monate zuvor verlassen hatte. Nach weiterem Abwerfen von Versorgungsgütern machten sich fünf der Ausgebildeten zusammen mit hundert Guerillas Richtung Qinghai auf.

Weil Shota Lhosum für lange Zeit der Stützpunkt der Widerstandsbewegung war, zog es grosse Zahlen von Freiwilligen aus allen Landesteilen an. Innerhalb kürzester Zeit schwoll deren Zahl auf über Zehntausend an, die sich aus lokalen Widerstandszellen und Khampas aus anderen Regionen zusammensetzte. Die Truppen waren gut ausgerüstet dank den Versorgungsflügen, die fast jeden Monat erfolgten und wurden so zur wichtigsten Widerstandsorganisation in Tibet. Widerstandsmassnahmen und Verteidigungsaktivitäten wurden verstärkt eingesetzt und eine Zeit lang schien es, als ob sich die Chinesen zurückziehen würden. Aber dieser Zustand war nicht von langer Dauer. Denn wie sich herausstellte, nahmen sich die Chinesen nur eine Auszeit um eine grossangelegte Operation vorzubereiten. Als sie dann so weit waren, marschierten vier Divisionen gleichzeitig aus allen Richtungen nach Shota Lhosum und umzingelten die Stadt. Zugleich liessen sie Luftangriffe durchführen. Trotz aller Gegenwehr der Guerillas, der numerischen Uebermacht der Chinesen mussten sie sich schliesslich ergeben. Im ganzen Gebiet wurden Waldbrände entfacht um die letzten Widerstandskämpfer rauszulocken. Es dauerte weniger als einen Monat um die Gegend von Shota Lhosum zu besetzen.In dieser Operation waren 40'000 chinesische Soldaten der Infanterie und Kavalerie integriert. Sie stammten aus den drei Provinzen TAR, Sichuan und Qinghai.

Fünf der durch den CIA Ausgebildeten, welche später nach Indien zu flüchten vermochten, erhielten den Befehl nach Qinghai zu gehen. Sie sollten dort nie ankommen. Aber auf ihrem Weg dorthin, nahe Domshung im Amdo Toma Gebiet, begegneten sie lokalen Widerstandszellen und solchen aus anderen Regionen des Kham.

Sie wurden in die dortigen Kämpfe verwickelt und konnten somit nicht weiterziehen. Auch sie erhielten Nachschub an Material und Nahrung aus der Luft. Später sprangen 11 Ausgebildete mit dem Fallschirm über Domshung ab. Von diesen 11 waren sechs bereits einmal über Namtso Kha abgesprungen, konnten aber nicht zu den dortigen Guerillas stossen. Sie mussten schliesslich in das Trainingscamp nach Indien zurück.

Zu dieser Zeit durchkämmten die Chinesen das Gebiet um Shota Lhosum. Das Guerilla-Lager in Domshung wurde angegriffen und durch Flieger und Panzer zerstört. Der einzige Überlebende wurde gefangengenommen und 17 Jahre lang inhaftiert.

Sechs Ausgebildete sprangen mit dem Fallschirm über Markham ab. Auch dieser Gruppe gelang es nicht, Kontakt zu den lokalen Guerillas herzustellen. Sie wandten sich an eine Familie, wo sie um Lebensmittel und Unterstützung baten. Aber sie wurden an die Chinesen verraten. Bei der Festnahme wurden 5 Mitglieder getötet, die anderen 6 kamen ins Gefängnis und konnten Jahre später nach Indien flüchten.

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