Tibetan Association of Dhotoe Chushi Gangdrug, Europe
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Wehrmacht 22

1962, während sich der Sino-Indische Krieg dem Ende zuneigte, erteilte die Nehru-Administration den Auftrag, eine Elite Guerilla Truppe zu bilden, welche aus tibetischen Flüchtlingen gebildet werden sollte. Die Führer des Chushi Gangdrug wurden kontaktiert, um Khampas für die neue Gruppe zu rekrutieren. Die Führer waren erfreut, als sie von den neuesten Entwicklungen erfuhren und willigten ein, diese zu unterstützen. Sie schätzten es, dass Freiwillige weiterhin partipizieren konnten und dass eine gut trainierte Macht Tibet von Nutzen sein konnte. Eine Vereinbarung wurde 1962 unterzeichnet. Die Parteien dieser Vereinbarung, der Indische Geheimdienst (RAW), der CIA (für die Bewaffnung bis 1972) und ironischerweise Chushi Gangdrug. General Gonpo Tashi und Jago Namgyal Dorjee, zwei der drei Oberhäupter welche verurteilt und nach Delhi verbannt wurden weil sie Guerillas rekrutiert hatten, waren jetzt die Unterzeichner im Namen des Chushi Gangdrug. Unsere Organisation war hauptverantwortlich für die Rekrutierung, zu Beginn waren es 12'000 Mann, meistens Khampas, die in Chakrata, Dehra-dun, UP angeworben wurden. Chushi Gangdrug sandte zwei Kommandeure zu diesem neuen Heer, welche die politische Führung übernehmen sollten. Gegründet unter der direkten Verantwortung des Premierministers, nannte man die Einheit Grenzstreitkräfte. Die Mitglieder wurden von der Indischen Armee ausgebildet und befehligt. Das Vorhaben war, die Einheit im Flug über Tibet abzuwerfen. Die Grenzstreitkräfte wurden bekannt unter dem Codenamen "Wehrmacht 22", weil der General während des 2. Weltkrieges das 22. Gebirgsregiment kommandierte. Unser Erkennungszeichen, die gekreuzten Schwerter, waren integriert worden in die Flagge der Grenzstreitkräfte. Die Wehrmacht 22 hatte nie die Möglichkeit, wie beabsichtigt, gegen das Rote China zu kämpfen, aber sie wurden mit der Einwilligung seiner Hoheit, dem Dalai Lama, 1971 gegen Ost-Pakistan eingesetzt. Etwa ein Drittel der vollen Kampfkraft entwickelte die Macht als Mukti Bahini in den Chittagong Hügeln. Sie nahmen einige Dörfer und Garnisonen während eines Monates ein. Bis zum 17.12.1971 als Pakistan die Freiheit errang und Waffenstillstand erklärt wurde, beklagte man 190 Verletzte und 56 Tote. Unter ihnen der politische Führer Gyato Dhondup, einer der zwei Kommandeure gesandt von Chushi Gangdrug, der von Scharfschützen erschossen wurde. Die Indische Regierung belohnte 580 Mitglieder der Grenzwehrmacht, für ihre aktive Teilnahme und den Mut in den Kämpfen, mit einer Auszeichnung. Der Anteil der Wehrmacht 22 an der Befreiung Ost-Pakistans war gross und der Preis den die Einheit zahlen musste war ebenfalls hoch. Noch wertvoller wäre allerdings ein Einsatz gegen den geplanten Feind, das kommunistische China, gewesen.

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