Tibetan Association of Dhotoe Chushi Gangdrug, Europe
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Widerstand und Krise in Lhasa

In der Hauptstadt macht ein Gerücht die Runde, dass die Chinesen planten seine Heiligkeit, den Dalai Lama nach China zu entführen. Nun kam noch die Nachricht einer höchst ungewöhnlichen Einladung, ohne Eskorte, zu einer Theateraufführung im Camp der Chinesen. Die Bewohner Lhasas zählten 2 und 2 zusammen und wurden noch misstrauischer. Am Morgen des 10. März 1959, als am Abend die Theateraufführung stattfinden sollte, gingen Tausende bewaffnet auf die Strasse, unter ihnen viele Khampas die aus verschiedenen persönlichen Gründen Lhasa nicht verlassen hatten, um der Befreiungsarmee beizutreten.

Die Menschen umzingelten den Sommerresidenz Norbulinka um seine Heiligkeit daran zu hindern ins Camp der Chinesen zu gehen. So fand seine Heiligkeit einen guten Grund den Palast bis auf weiteres nicht zu verlassen. Trotz der vielen Leute aus Lhasa und der einigen hundert Mann starken tibetischen Armee, die seine Heiligkeit beschützten, waren es die Khampas, welche die Hauptverantwortung übernahmen die Tore zm Palast zu sichern. Einige Khampa-Führer fanden sich mit Regierungsbeamten im Hauptquartier der Armee ein um Sicherheitsmassnahmen auszuarbeiten. Im Innern des Palastes wurden seine Heiligkeit und die Kabinettmitglieder in eine heikle Lage gebracht, weil die chinesische Besatzer drohten, den Sitz zu bombardieren um die Leute zu vertreiben, falls sie nicht freiwillig abzogen.

Widerstand und Krise in Lhasa

Trotzdem wollten diejenigen, welche die Tore geschützten, unter keinen Umständen ihren Posten verlassen. Die Lage spitzte sich dramatisch zu. Als einzige Mögilchkeit blieb seiner Heiligkeit die Flucht. èber den Entschluss zu fliehen, wurden nur die engsten Berater und ein paar Führer der Khampas eingeweiht. Unsere Organisation wurde rechtzeitig durch das Kabinett informiert und erledigte die nötien Vorbereitungen zum sicheren Durchkommen. Die Organisation traf jede denkbare Vorbereitung die innerhalb einer so kurzen Zeit möglich war.

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